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Digitale Souveränität

Ihre IT gehört Ihnen. Nicht Amazon, nicht Microsoft, nicht Google.

Digitale Souveränität für den norddeutschen Mittelstand — pragmatisch, schrittweise, ohne Ideologie. Wir zeigen Ihnen, wo Souveränität wirklich zählt und wie Sie sie erreichen, ohne bei Null anzufangen.

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Was digitale Souveränität konkret bedeutet

Fünf Prinzipien — jedes einzelne mit konkreter Umsetzung im Kontor-Portfolio.

01

Datenhoheit

Sie wissen, wo Ihre Daten physisch liegen — und wer rechtlich Zugriff darauf hat. Deutsche und EU-Standorte sind DSGVO-konform und dem Cloud Act nicht ausgesetzt.

Bei uns: Rechenzentrum Lübeck, deutsche Rechtsprechung, ISO 27001.
02

Software-Autonomie

Open Source statt Blackbox: Sie können den Code prüfen, ändern und mitnehmen. Kein Anbieter kann Ihnen den Zugang zu Ihren Daten kündigen.

Bei uns: Nextcloud, openDesk, Linux — Open Source First.
03

Anbieter-Unabhängigkeit

Kein Vendor-Lock-In: Sie können jederzeit den Dienstleister wechseln, ohne Ihre Daten oder Systeme zu verlieren. Standards statt proprietärer Formate.

Bei uns: Offene Formate, dokumentierte Exports, sauberer Übergang.
04

Wertschöpfungstiefe

Wir sind nicht nur Reseller einer US-Cloud — wir betreiben die Infrastruktur selbst. Bei Problemen erreichen Sie die Menschen, die den Betrieb kennen.

Bei uns: Eigenes Rechenzentrum, eigenes NOC, eigene Systemadministratoren.
05

Regionale Wertschöpfung

Deutsche Arbeitsplätze, regionale Steuerzahlung, deutsche Ausbildung. Ihre IT-Ausgaben stärken den Standort und nicht nur Delaware oder Dublin.

Bei uns: 30+ Mitarbeitende in Lübeck, IHK-Ausbildungsbetrieb seit 2015.

Warum das Thema jetzt drängt

Souveränität war lange ein Ideologie-Thema. Inzwischen ist sie ein handfester Compliance- und Kostentreiber.

Cloud Act & Schrems II

Der US CLOUD Act zwingt US-Anbieter zur Datenherausgabe an US-Behörden — auch wenn die Daten in Europa liegen. Das Schrems-II-Urteil hat 2020 das Privacy Shield gekippt: seither ist jeder Datentransfer in die USA rechtlich ein Balanceakt.

NIS2 & Lieferkette

Die NIS2-Richtlinie verpflichtet Zehntausende KMU zu strengerem Cyber-Risk-Management — und weitet die Anforderungen auf Ihre gesamte IT-Lieferkette aus. Wo Ihre Cloud steht, wird zur Compliance-Frage.

Kostenexplosion

Microsoft-Lizenzen steigen jährlich, US-Cloud-Rechnungen schwanken mit Wechselkursen und „Preisanpassungen“. Open-Source-Alternativen sind planbar — und bei drei-, vierstelligen Nutzerzahlen oft dramatisch günstiger.

Politischer Wind

Die Bundesregierung fördert souveräne Alternativen aktiv (openDesk, SCS, GAIA-X). Kommunen, Behörden, öffentliche Auftraggeber verlangen zunehmend deutsche Betriebsorte — wer diese Anforderungen erfüllt, gewinnt Aufträge.

Ihre Souveränitäts-Bausteine bei Kontor

Konkrete Alternativen zu US-Cloud — alle in unserem Rechenzentrum Lübeck betrieben, mit fester Ansprechperson.

Kollaboration

Managed Nextcloud

Dateien, Kalender, Kontakte, Chat und Video — wie Microsoft 365, nur souverän. Open Source, betrieben in Lübeck.

Zum Managed Nextcloud →
Verwaltungscloud

Managed openDesk

Die Verwaltungscloud der Bundesregierung: Nextcloud, Open-Xchange, Collabora, Jitsi — für Kommunen und öffentliche Träger.

Zu Managed openDesk →
Arbeitsplatz

Digital souveräner Arbeitsplatz

Der komplette Desktop — Office, Mail, VPN, Telefon — ohne US-Cloud. Büro, Homeoffice oder unterwegs.

Zum Arbeitsplatz →
Steuerkanzleien

DATEV Private Cloud

DATEV-Betrieb im deutschen Rechenzentrum — statt Azure. Berufsgeheimnis, GoBD, DSGVO abgesichert.

Zur DATEV Cloud →
Infrastruktur

Server Housing / Colocation

Eigene Server, unser Rechenzentrum. Für alle, die maximale Kontrolle behalten und trotzdem den Serverraum abgeben wollen.

Zum Server Housing →
Standort

Rechenzentrum Lübeck

Historisches Umspannwerk, 100 % Ökostrom, deutsche Betreiber, ISO 27001. Physische Basis Ihrer souveränen IT.

Zum Rechenzentrum →

Wie souverän ist Ihre IT gerade?

Fünf ehrliche Fragen. Wenn Sie bei drei oder mehr ins Grübeln kommen, lohnt sich ein Gespräch.

Souveränitäts-Selbstcheck

  • Wo liegen Ihre E-Mails physisch — in Deutschland, in der EU, oder in den USA?
  • Wo liegen Ihre Dokumente und Dateien? Können Sie das aus dem Kopf beantworten?
  • Wo landen Telefonanlagen-Metadaten (wer telefoniert mit wem, wie lange)?
  • Wie viele Wochen würden Sie brauchen, um von Microsoft 365 wegzumigrieren, wenn Sie müssten?
  • Wie viel Ihres IT-Budgets fließt jedes Jahr an US-Konzerne — und wieviel bleibt in der Region?

Der pragmatische Weg zur souveränen IT

Keine Big-Bang-Migration, sondern Schritt für Schritt — mit Priorisierung nach Risiko und Wirkung.

01

Bestandsaufnahme

Welche Dienste? Wo liegen die Daten? Was ist wirklich kritisch? Wir erstellen eine Karte Ihrer IT-Landschaft und markieren Souveränitäts-Risiken.

02

Quick Wins

Was ist in Wochen ersetzbar? Backup, Dateiablage, Videokonferenz — oft die einfachsten Bausteine mit sofortiger Wirkung.

03

Kernsysteme

Mittelfristig: Kollaboration (Nextcloud/openDesk statt 365), Fachanwendungen in privater Cloud, DATEV in eigenem Betrieb.

04

Infrastruktur

Langfristig: eigene Server in unserem Rechenzentrum, Managed IT durch lokale Experten, klare Exit-Optionen dokumentiert.

💡 Pragmatisch heißt: Kein Verzicht auf US-Tools um jeden Preis. Sondern bewusste Entscheidung, welche Daten und Prozesse dort gut aufgehoben sind und welche nicht. Für viele KMU bedeutet Souveränität am Ende: kritische Daten bei uns, unkritische bleiben wo sie sind.

Erstgespräch: 30 Minuten, kostenfrei

Wir gehen Ihren Selbst-Check gemeinsam durch, klären wo Souveränität sich für Sie am schnellsten lohnt — und wo Sie ruhig bleiben können, wo Sie sind. Ohne Vertriebsdruck.

Vorgespräch vereinbaren →

Häufige Fragen zur digitalen Souveränität

Was heißt digitale Souveränität konkret?
Sie behalten die Kontrolle über Ihre Daten, Software und Infrastruktur — technisch, rechtlich, wirtschaftlich. Sie können jederzeit den Anbieter wechseln, wissen wo Ihre Daten liegen und sind nicht auf das Wohlwollen eines US-Konzerns angewiesen.
Muss ich Microsoft 365 abschaffen?
Nein. Wir sind pragmatisch — für viele Unternehmen bleibt 365 das richtige Werkzeug. Souveränität heißt nicht Verzicht, sondern bewusste Entscheidung: welche Daten und Prozesse dürfen dort liegen, welche nicht. Für kritische Bereiche (Mandanten-, Personal-, Compliance-Daten) empfehlen wir souveräne Alternativen.
Was ist der Cloud Act?
Der US CLOUD Act (2018) verpflichtet US-Cloud-Anbieter, US-Behörden auf Anfrage Daten herauszugeben — auch wenn diese physisch in Europa liegen. Für Daten in Microsoft, Google oder AWS heißt das: theoretisch zugänglich für US-Behörden, unabhängig von der DSGVO.
Was war das Schrems-II-Urteil?
Der EuGH hat 2020 das Privacy-Shield-Abkommen zwischen EU und USA für ungültig erklärt. Datentransfers in die USA sind seither nur noch mit Zusatzmaßnahmen und Risikoabwägung zulässig — für viele KMU ein rechtlicher Graubereich. Deutsche Cloud-Anbieter lösen dieses Problem strukturell.
Was kostet ein Umstieg auf souveräne Alternativen?
Hängt von Umfang ab. Kleinere Umstiege (z. B. Nextcloud statt Dropbox) sind oft in Tagen möglich; größere Migrationen (openDesk statt 365) dauern Monate. Wir empfehlen eine Bestandsaufnahme zuerst und kalkulieren dann konkret — keine Katalogpreise für strategische Entscheidungen.
Wie starte ich am besten?
Mit einer Bestandsaufnahme: welche Dienste, welche Daten, was ist kritisch, was nicht? Daraus entsteht eine Roadmap mit Quick Wins und mittelfristigen Migrationen. Das Erstgespräch dazu ist kostenfrei — einfach Termin vereinbaren.